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Autorin:
 

Gabriele Struck

 
 

   
       
  Gabriele Struck    
 

Sammlung Berggruen
Museumsführer für Kinder

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Museum für Kinder  
       
 

 

„Die Mühle bei Pontoise“, 1881
Dieses Bild kaufte die Berliner Nationalgalerie 1897

Paul Cézanne
1839 - 1906

Paul Cézanne plagten oft Zweifel. Ein Bild zu malen fiel ihm nicht leicht. Nur wenige Maler verstanden damals seine neue Sehweise. Seine Bilder wurden selten gezeigt. Verehrt wurde er erst, nachdem er gestorben war. Viele
Künstler nannten ihn jetzt den „Vater der Moderne“.

Paul Cézanne wurde am 19. Januar 1839 in Aix-en-Provence in Südfrankreich geboren. Sein Vater, ein Huthändler, brachte es zu etwas Vermögen und wurde Bankier. Cézanne besuchte ein Internat und freundete sich mit Emile Zola an, der später ein berühmter Schriftsteller wurde. Mit 18 Jahren nahm er den ersten Zeichenunterricht. Nach dem Abitur studierte Cézanne Jura. Aber er träumte davon, Maler zu werden und ging drei Jahre danach, 1861, nach Paris. Erfolglos bemühte er sich, in die Kunstakademie aufgenommen zu werden. Im Jahr 1869 lernte Cézanne seine spätere Frau Hortense Fiquet kennen, die ihm oft Modell saß. 1872 kam ihr Sohn Paul zur Welt.

Cézanne malte nur das, was er sah: Obstschalen, Berge und Menschen. Aber er malte die Natur nicht einfach ab. Licht und Schatten, die Jahreszeit oder die Stimmung eines Menschen interessierten ihn nicht. Er gestaltete sie einfach auf der Leinwand mit seinen Farben neu.

Mit 39 Jahren kehrte Cézanne in die Provence zurück. Unbeachtet und zurückgezogen lebte er von dem Vermögen, das er geerbt hatte. Die Berliner Nationalgalerie war das erste Museum, das bereits 1897 ein Gemälde des Künstlers kaufte.

Cézanne wurde 65 Jahre alt. Er starb am 22. Oktober 1906 in Aix.

 

 
       
 

 

   
    ISBN 3875847822  

 

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