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Der kleine Hund Mister   ... Später an diesem Tag, als ich einen Spaziergang machen wollte, saß er immer noch da. Und ohne um Erlaubnis zu fragen, lief er dicht hinter mir her.

"Wohin gehen wir?" fragte er. "Wir? Wir gehen nirgendwo hin. Ich will einen Spaziergang machen. Keine Ahnung, wo du hinwillst."

"Ich will genau dahin, wo du hingehst", sagte der Hund. "Ist das nicht schön?"

Ich wohne in einem Städtchen auf dem Lande, und drum herum gibt es nur Felder und Bäume. Mitten im Städtchen aber gibt es einen Kaufmann, den wir Höker nennen, bei dem kann man fast alles kaufen, was man braucht.

"Bei eurem Kaufmann gibt es sicher auch Hundefutter", sagte der Hund. "Und Hundekuchen." "Kann schon sein", sagte ich," aber ich mache jetzt einen Spaziergang."

     

Eines Tages stand ein kleiner Hund vor meiner Tür und sagte, er wolle gern bei mir wohnen.

"Das ist keine gute Idee", sagte ich.

"Doch, die ist gerade gut", sagte der Hund.

Mister zählt zu der Sorte Hund, denen man nie wirklich böse sein kann, auch wenn sie faul, gefräßig und badewannenscheu sind. All das ist Mister nämlich und dazu absolut schwerhörig, wenn es um Verbote geht.

Autor: Thomas Winding

© Bilder: Wolf Erlbruch

Aus dem Dänischen von Gabriele Haefs

Originaltitel: Min lille hund Mester og andre dyr

1996 Carlsen Verlag GmbH, Hamburg

ISBN 3-551-51532-8

 

 

Wir gingen über die Felder und einmal um die Stadt herum und zurück zu meinem Haus. Der Hund hing mir die ganze Zeit an den Fersen, und als ich die Tür aufmachte, schlüpfte er ins Haus und fing an, meinen Kühlschrank zu beschnüffeln.