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Stand 30.3.1999

   
       
       
 

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Die Welt hat ein Gesicht

   
 

Rezension von = Sylvia Görnert-Stuckmann
e-mail = Christoph.Stuckmann@t-online.de

Buchtitel = Die Welt hat ein Gesicht
Autor = Sylvia Görnert-Stuckmann
ISBN = 3-8267-4273-7
Verlag = Fouque Verlag Egelsbach
Rezension = "Die Welt hat ein Gesicht" ist ein illustriertes Vorlesebuch fuer Kinder ab fuenf Jahren. In elf Geschichten wird versucht, altersgerechte erste Einblicke in die Welt der Natur zu geben, möglichst ohne dass die Kinder Angst vor den natürlichen Phänomenen bekommen. Deshalb werden Vorgänge in der Natur, wie etwa der Ausbruch eines Vulkanes oder das Gewitter, mit Geschichten erklärt, welche in die fantastische Vorstellungswelt passen, welche die Fantsie der Kinder in diesem Alter noch beherrschen. In elf Geschichten wird versucht, die in diesem Alter typischen Fragen anhan von leicht vorstellbaren Geschichten zu beantworten. So heißt es zum Beispiel: Die Abenteuer des kleinen Regentropgens - oder: Warum kann es aus der Wolke regnen? Als es dem Feuerchen langweilig wurde - oder: Warum muss der Vulkan Feuer spucken? Die geheimnisvolle Höhle - oder: Wo wachsen eigentlich die neuen Babys? Die verrutschte Brust - oder: Warum kommt die Milch bei jedem Tier wo anders raus? Die Reaktion von Fachleuten ist unterschiedlich: Kritiker mit Literatur- oder Germanistikstudium bemängeln, dass zu viele Verkleinerungsformen angewendet werden und keine Probleme oder Problemlösungen angegangen werden. Fachleute und Laien dagegen, die tagtäglich mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter zu tun haben, reagieren sehr positiv auf diesen Ansatz, mögliche Wege der Fragenbeantwortung bei Kindern aufzuzeigen. Die Autorin selbst schreibt in ihrem Vorwort, dass sie insbesondere das Ziel verfolgt, Eltern und Erzieher dazu zu ermutigen, gemeinsam mit den Kindern auf die Suche nach möglichen Antworten zu gehen. Ich denke, das ist ihr gelungen. Deshalb halte ich das Buch trotz einiger formaler Schwächen für lesenswert. Die Vorlesegeschichten umfassen jeweils einen Zeitraum von zirka 20 Minuten, bieten aber nach Abschluss viel Raum zur Suche nach eigenen Geschichten. So gibt es zum Beispiel unendlich viele Abenteuer, die das Regentröpfchen Plitsch und sein Freund Platsch noch erleben können, um den Kreislauf des Wassers zu erklären; sie alle sind nicht aufgeschrieben und geben der Fantasie von Eltern, Erziehern und vor allem Kindern viel Raum. Wer mehr zu dem Buch erfahren möchte, kann sich unter http://www.goernert-stuckmann.de informieren.

Form processed 29.3.1999 07:36:34

   
       

 

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